Partner der Bayerischen Klima-Allianz

Die sieben bayerischen (Erz-)Bistümer

Logo der Umweltbeauftraten der sieben bayerischen (Erz-)Bistümer

Gemeinsame Erklärung mit dem Freistaat Bayern (PDF)

Mitglied seit: 11. Januar 2007

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Die Umweltbeauftragten und ihre Kontaktdaten
erfahren Sie auf den nachfolgenden
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Die sieben Bayerischen (Erz-)Bistümer

Projekte und Maßnahmen

Christinnen und Christen nehmen in vielfältiger Weise den biblischen Auftrag, diese Erde "zu bebauen und behüten" (Gen 2,15), wahr. Bezogen auf die aktuellen ökologischen Herausforderungen orientieren sie sich dabei an

Projekt "Klimaschutz braucht Bildung"

Das aktuelle Projekt "Klimaschutz braucht Bildung" bildet flächendeckend sog. Kirchliche Umwelt-auditorInnen aus und führt gleichzeitig ein Umweltmanagementsystem nach EMAS in den teilnehmenden Einrichtungen und Pfarreien ein.
Zentrale KoordinatorInnen dieser Tätigkeit sind die Umweltbeauftragten der bayerischen (Erz-)Bistümer, deren Sprecher diese auch – mit Mandat des Katholischen Büros Bayern – in den Gremien der Bayerischen Klima-Allianz vertritt.
Das Projekt wird im Rahmen der Bayerischen Klima-Allianz durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Projekt "Energiegenossenschaften gründen"

Ziel des Fortbildungsprojekts war es, Fachleute zu Promotoren der Energiewende zu qualifizieren und die Gründung von Energiegenossenschaften entscheidend voranzubringen. Die Weiterbildung sollte die Teilnehmenden befähigen, die Energiewende mit Projekten vor Ort konkret voranzutreiben. Dabei war der Erzdiözese Bamberg wichtig, Bewusstsein für eine möglichst klimafreundliche und dezentrale Umgestaltung der Energieversorgung zu schaffen. Damit die Bevölkerung beim Ausbau mit regenerativen Energieformen aktiv beteiligt werden kann, wurden die Teilnehmenden in der Ausbildung dazu befähigt, künftig Genossenschaftsgründern beratend und unterstützend bei der Ausarbeitung der Geschäftsidee, der Ausgestaltung der Rechtsform, der Erstellung des Wirtschaftsplanes sowie der Finanzierung zur Seite zu stehen.
Ideell unterstützt und beworben wurde das Projekt durch die katholische Landvolkshochschule Feuerstein, an der 2 der insgesamt 4 Präsenztermine stattfanden, sowie durch das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexandersbad. Beide Einrichtungen stehen seit Jahren für einen veränderten Umgang mit Energie, indem sie dazu Seminare anbieten. Darüber sind beide Häuser Pioniere beim Einsatz der regenerativen Energien für die eigene Energieversorgung. Authentische und glaubwürdige Wissensvermittlung waren an den für die Präsenzphasen bewusst gewählten Lernorten aus den oben genannten Gründen besonders gut möglich.

Ergebnisse und Ausblick

Bisher wurden beispielsweise Gespräche mit dem Bürgermeister von Eggolsheim, Herrn Claus Schwarzmann, mit dem Ziel eines genossenschaftlich organisierten Stromnetzkaufs aufgenommen. Diese werden weiter verfolgt. Weitere Genossenschaftsgründungen sind angedacht. Damit hat der Kurs sein Ziel erreicht.
Darüber hinaus wird die Erzdiözese Bamberg im Rahmen ihrer Klimaoffensive weitere Seminare zum Thema Energiesparen und Klimaschutz anbieten. Die Erzdiözese erfasst im Moment flächendeckend die absoluten und spezifischen Energieverbräuche aller ihrer Immobilien mit dem primären Ziel der Energieeinsparung um damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Als Partner der Bayerischen Klima-Allianz will die Erzdiözese Bamberg damit auch Vorbild für die Gläubigen sein. Der Bewusstseinsbildung Befähigung und Motivation von Schlüsselpersonen kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu.

Klimaschutz in den Gemeinden

So wurden in den letzten Jahren vielfach diözesane Baustandards den neuen Her-ausforderungen angepasst, es wurde und wird mit hohem Aufwand energetisch saniert, Energiemanagementsysteme sind im Aufbau, diözesane Klima-schutz(teil)konzepte werden entwickelt bzw. sind bereits in der Umsetzung, Beschaffungssysteme werden neu justiert und das Thema "klimagerechte Ernährung" hat einen ganz neuen Stellenwert vor allem in kirchlichen Bildungseinrichtungen bekommen. Auch im Bereich der Räte und Verbände ist Klimaschutz in den vergangenen Jahren Thema zahlreicher Kampagnen und Jahresschwerpunkte gewesen.


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