Partner der Bayerischen Klima-Allianz

Deutscher Alpenverein

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Maßnahmen und Projekte

Projekt "Klimafreundlicher Bergsport"

Im Rahmen der Bayerischen Klima-Allianz fördert das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz das DAV-Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“.

Das dreijährige Projekt zielt darauf ab, Mitglieder, Bergsportler und Bergsportlerinnen sowie die breite Öffentlichkeit für den Klimaschutz zu sensibilisieren und ihren CO2-Fußabdruck durch wirkungsvolle Maßnahmen zu verkleinern.
In verschiedenen Medien sowie auf Tagungen und Diskussionsveranstaltungen werden die Folgen des Klimawandels im Alpenraum aufgezeigt und dargestellt, welchen Beitrag jeder Einzelne zum Klimaschutz leisten kann.
Die An- und Abreise ins Gebirge spielt dabei eine wesentliche Rolle. Noch immer fährt die große Mehrheit mit dem Pkw in die Berge. Ein neuer Online-Bereich (s. weiterführende Informationen) hält Tipps und Hinweise zum Thema Bergsport und Mobilität bereit. Ausgewiesene ÖPNV-Touren sowie eine verbesserte Anreiseplanung im Tourenportal alpenvereinaktiv.com sollen zur umweltfreundlichen Anfahrt motivieren. Die langjährige Kooperation mit der DB Regio Bayern unter dem Motto "Mit der Bahn in die Berge" ergänzt das Projektvorhaben mit weiteren Maßnahmen zur klimafreundlichen Anreise in die Berge.
Der DAV-Partner Globetrotter Ausrüstung bezuschusst das Vorhaben im Rahmen der DAV-GlobetrotterCard.
Mit diesem Projekt wird Klimaschutz künftig stärker in den Aktivitäten des DAV verankert sein. Dies betrifft den Ausbildungsbereich ebenso wie die Sektionen. Ziel ist es, Klimaschutzbemühungen auf Sektionsebene zu erfassen und systematisch weiterzuentwickeln. Die enge Zusammenarbeit mit Sektionen soll die eigenständige Umsetzung unterstützen und zu weiterem Engagement motivieren.

DAV-Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“
DAV: Mobilität und Bergsport

MAßNAHME Energetische Sanierung der DAV-HÜtten

Im Hinblick auf die energetische Sanierung der DAV-Hütten im Alpenraum investiert der DAV seit Jahren große Summen. Bei der eigenen Strom- und Wärmeerzeugung setzt der DAV auf regenerative Energieträger wie Wasser-, Wind- und Sonnenkraft sowie rapsölbetriebene Blockheizkraftwerke. Hütten auf denen der Umweltgedanke konsequent gelebt wird, tragen das Umweltgütesiegel der Alpenvereine.
Die Initiative „So schmecken die Berge“ wiederum fördert die Verwendung regionale Produkte. Seit 2013 besteht der mit den Partnern DAV Summit Club und Globetrotter Ausrüstung eingerichtete DAV-Klimafonds (s. weiterführende Informationen). Die Kooperation hat dem Fonds bereits über 100.000 Euro eingebracht, die zweckgebunden für Klimaschutzmaßnahmen investiert wurden. Darunter fielen bislang energetische Sanierungen auf der Neuen Prager Hütte, dem Rotwandhaus sowie der Bochumer Hütte.

DAV-Klimafonds

Projekt „BergsteigerdÖrfer“

Der Tourismus der Zukunft steht vor einer schweren Aufgabe: an den Klimawandel anpassen, nachhaltig sein und gleichzeitig alpine Landschaft und Umwelt bewahren.
Mit dem Projekt „Bergsteigerdörfer“ (s. weiterführende Informationen) unternehmen die Alpenvereine den Versuch diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen und setzen sich auf internationaler Ebene für eine alternative Tourismusentwicklung ein. Eine Entwicklung, die ohne technische Erschließungsmaßnahmen auskommt und keine Funparks oder Erlebnisinstallationen am Berg braucht. Eine Entwicklung, wo die naturbelassene alpine Landschaft ganz „ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker“ das wichtigste Kapital ist und Bewegung aus eigener Kraft im Mittelpunkt steht.

DAV: Projektbeschreibung „Bergsteigerdörfer“

Ausbildung und Initiativen

Seit vielen Jahren vermittelt der DAV die Hintergründe der globalen Erwärmung und die Folgen für den Bergsport im Alpenraum im Rahmen seiner Multiplikatorenausbildung. Auch die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) bringt sich im Zusammenhang mit den Themen Klimawandel, Klimaschutz und Anpassung an die globale Erwärmung mit großem Engagement in die Zielsetzungen und Maßnahmen des Verbandes ein. Eine Reihe von Sektionen des DAV haben inzwischen eigenständige Initiativen gestartet, um den CO2-Fußabdruck ihrer Aktivitäten zu verringern. Die Broschüre „Klimaschutz in den DAV-Sektionen – Best-Practice-Beispiele“ fasst einige dieser Initiativen beispielhaft zusammen.

Klimaschutz in den DAV-Sektionen – Best-Practice-Beispiele