Klima schützen so geht's

... in Kommunen


Klimaschonende Maßnahmen in Kommunen

Bürgersolardach

Was ist ein Bürgersolardach?

So nennt man eine große Stromanlage auf dem Dach eines öffentlichen Gebäudes, finanziert von Bürgern der Gemeinde, die sich in einer Gesellschaft zum Betrieb der Anlage zusammengeschlossen haben. Über 1700 bayerische Bürger haben bisher in über 70 vom Bund Naturschutz initiierte Bürgersolardächer mehr als vier Millionen Euro investiert. Damit werden jährlich rund zwei Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt.

Bürgersolardach

Partner: Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Beispiele für kommunales Energiemanagement

Das Referat für Energie und Klimaschutz des Bund Naturschutz in Bayern e.V. stellt Aktivitäten von Kommunen, Bürgerenergiegesellschaften, privaten Unternehmen, Bürgerinitiativen und anderer für Bayern vor.

Beispiele für kommunales Energiemanagement

Partner: Bund Naturschutz in Bayern e.V.

Fahrradfreundliche Kommunen

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub, Landesverband Bayern unterstützt aktiv die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) und arbeitet mit ihr auf vielfältige Weise zusammen, um Kommunen sowie Landkreise fahrradfreundlicher zu gestalten. Ein Ziel ist es, gemeinsame Radverkehrsprojekte zu initiieren, die gegenseitige Beratung der AGFK-Mitglieder zu unterstützen und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren

Fahrradfreundliche Kommune

Partner: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V., Landesverband Bayern

Energie-Atlas Bayern für Kommunen

Die Energiewende selber gestalten! Ob Beleuchtung, Gebäude, Energiemanagement, Energienutzungsplan: Im Energie-Atlas Bayern finden Kommunen eine große Auswahl an Informationen! Welche Maßnahmen haben andere umgesetzt und wie haben sie das gemacht?

Holen Sie sich Anregungen und finden Sie Partner für gemeinsame Projekte.
Links: 

Partner: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Energienutzungsplan und Energiekonzept

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat im November und Dezember 2013 zusammen mit den sieben Regierungen und in enger Abstimmung mit dem bayerischen Umweltministerium sowie ENERGIE INNOVATIV im bayerischen Wirtschaftsministerium Veranstaltungen zu Energiekonzepten und Energienutzungsplänen durchgeführt.
Dabei stand jeweils der Erfahrungsaustausch der Kommunen untereinander im Mittelpunkt. Hierzu fanden neben den Werkstattberichten aus jeweils zwei Kommunen intensive Thementische in Kleingruppen statt.

Energienutzungsplan & Energiekonzept

Partner: Bayerisches Landesamt für Umwelt

Energiemanagement in kommunalen Liegenschaften

Jede Gemeinde ist selbst Energieverbraucher. Sie sollte daher durch vorbildliches Verhalten zum Klimaschutz beitragen. Die Bewirtschaftung der eigenen Liegenschaften unter energetisch optimierten Gesichtspunkten ist für die Kommune in diesem Zusammenhang ein wichtiges Handlungsfeld, um ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Wesentlich dabei ist die Senkung des Energieverbrauchs durch Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz.
Die Optimierung der Beleuchtung öffentlicher Plätze sowie der Straßenbeleuchtung ermöglicht es vielfach schnell Einsparerfolge zu erreichen und einen einfachen Einstieg in das Vorgehen beim kommunalen Energiemanagement zu finden.

Energiemanagement in kommunalen Liegenschaften

Partner: Bayerisches Landesamt für Umwelt

Abwärmenutzung aus Industrie und Gewerbe

Beim Betrieb technischer Geräte sowie von Produktions- und Energieumwandlungsanlagen entsteht häufig Wärme, die ungenutzt an die Umgebung abgegeben wird - die sogenannte Abwärme. Eine wertvolle Energie, die genutzt werden sollte.
Kommunen, die die Möglichkeit der Abwärmenutzung aus Industrie und Gewerbe nutzen möchten, erhalten umfangreiche Informationen im "Leitfaden zur Abwärmenutzung" des Landesamts für Umwelt, der ein Abwärmekataster enthält.

Partner:
 

CO2-Minderungsprogramm

Der Freistaat Bayern unterstützt im Rahmen des CO2-Minderungsprogramms vor allem bayerische Kommunen und andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, wie zum Beispiel Kirchen, bei der Durchführung von Maßnahmen, die eine Reduzierung der Kohlenstoffdioxid-(CO2)-Emissionen ihrer Liegenschaften zum Ziel haben und damit durch Energieeinsparung einen wesentlichen Beitrag zu Klimaschutz und Energiewende leisten.

CO2-Minderungsprogramm

Partner: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Energieoptimiertes Sanieren und Bauen

Mehr als ein Drittel der Endenergie wird in Bayern für Heizung und Warmwasser in Gebäuden eingesetzt. Hier sind die Energieeinspar-Potenziale besonders hoch.

Energieoptimiertes Sanieren und Bauen

Partner: Bayerisches Landesamt für Umwelt

Nutzung erneuerbarer Energien im Gemeindegebiet

Die Nutzung erneuerbarer Energien aus nachwachsenden Rohstoffen (Pflanzen / biogenen Abfällen) vermindert den Verbrauch fossiler Energieträger. Bei fachgerechter Nutzung können die Emissionen von Treibhausgasen reduziert und ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Beim Einsatz erneuerbarer Energien dürfen jedoch die notwendigen Maßnahmen zur Energieeinsparung bzw. zur Steigerung der Energieeffizienz nicht außer Acht gelassen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, erneuerbare Energien zu nutzen:

  • Biomasse v.a. zur Wärmeerzeugung oder zur Kraft-/Wärmekopplung (feste und flüssige Brennstoffe oder Biogas),
  • Erdwärme zur Wärmeerzeugung durch oberflächennahe Geothermie und Tiefengeothermie,
  • Solarenergie zur Stromerzeugung (Photovoltaik) und Wärmeerzeugung (Solarthermie) bzw. passive Wärmenutzung der Solarenergie z.B. mit Südfenstern,
  • Wind- und Wasserkraft zur Stromerzeugung.

Nutzung erneuerbarer Energien im Gemeindegebiet

Partner: Bayerisches Landesamt für Umwelt

European Energy Award® in Bayern

Der European Energy Award® (eea) ist ein Qualitätsmanagementsystem, das Energie- und Klimaschutzaktivitäten einer Kommune erfasst, bewertet, steuert und regelmäßig überprüft. So können die Kommunen Potentiale der nachhaltigen Energiepolitik und des Klimaschutzes identifizieren und nutzen. Das wichtigste Werkzeug des eea-Programms ist der eea-Maßnahmenkatalog. Die ausgezeichnete Kommune gründet ein eigenes Energieteam, welches von einem eea-Berater in der Umsetzung des Maßnahmenkatalogs unterstützt wird.

European Energy Award® in Bayern

Partner: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Energiewende in Bürgerhand

In den Kommunen gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Nutzung Erneuerbarer Energien. So können Bürgerinnen und Bürger selbst Energie erzeugen. Neben kleinen Projekten wie Photovoltaikanlagen auf dem eigenen Hausdach gibt es vermehrt lokale Initiativen die größere Projekte vorantreiben und so die Energiewende in Bürgerhand gestalten. Für Windparks, Photovoltaik-Großprojekte, Biogasanlagen oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bieten sich unterschiedliche Rechtsformen als Projektträger an. Klassisch sind dies insbesondere eingetragene Genossenschaften oder die GmbH & Co. KG. Daneben bieten sich je nach lokalem Engagement und Projektgestaltung zahlreiche weitere Rechtsformen an. Gerne beraten wir Sie bei Ihren Projekten.

Betreibermodelle

Partner: C.A.R.M.E.N. e.V.

Projektierung von Wärmenetzen

Bei der Projektierung von Wärmenetzen kann es sehr sinnvoll sein vorab eine Kurzanalyse bezüglich der Abnahmestruktur und Wirtschaftlichkeit machen zu lassen. Das kann dabei helfen eine frühe Entscheidung über die Tragfähigkeit des Projekts zu fällen und direkt am Anfang Optimierungspotentiale aufzuzeigen. Mehr Informationen finden Sie unter:

Kostenlose Screenings für Wärmenetze

Partner: C.A.R.M.E.N. e.V.